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Samstag, 31. Mai 2014

{Rezension} Stephen King – Dolores

Beschreibung:


Die Geschichte beginnt mit einem Polizeiverhör.

Die resolute 65-jährige Dolores Clairbone steht unter Verdacht, reiche Chefin Vera Donovan getötet zu haben, die auf einer Treppe zu Tode stürzte. Dolores macht gleich klar, dass sie nichts mit dem Tod Veras zu tun hat, erzählt sie ihre ganze Lebensgeschichte und gesteht dabei den Mord an ihrem Mann Joe.

Joe hat Dolores nie wirklich geliebt und nur wegen ihrer Schwangerschaft geheiratet. Schon früh beginnt er sie hin und wieder zu schlagen, was Dolores aber noch für Spaß hält und außerdem glaubt, jeder Mann habe das Recht etwas grob zu werden. Doch später verprügelt er sie für Lapalien. Er ist zwar Säufer, doch seine Prügel verteilt er im nüchternen Zustand. Dolores bekommt drei Kinder von ihm, zwei Söhne und ihre Tochter Selena.

Dolores nimmt einen Job als Haushaltshilfe bei Vera Donovan an, um Geld für die Ausbildung ihrer Kinder zu sparen. Die rechthaberische Frau leidet unter Zwangsneurosen, alles und jeder muss sich an ihre Regeln halten. Wehe, ein Hausmädchen hält sich nicht daran!! Der kleinste Verstoß führt zu verbalen Beschimpfungen, Gehaltskürzung oder gar Rauswurf. Alle Mädchen, die bisher für sie arbeiteten, verabscheuen Vera. Doch Dolores gelingt es tatsächlich Eindruck zu schinden, sodass sie immer öfters beschäftigt wird und später sogar mit in das Anwesen zieht.

Während ihre Ehe weiterhin eine Hölle ist, kommt schließlich der Tag, an dem Dolores sich gegen Joe wehrt. Denn Dolores findet heraus, dass Joe Selena missbraucht und das ganze ersparte Geld hinter ihrem Rücken vom Konto abgehoben, verspielt und versoffen hat.

Ausgerechnet Vera vertraut sie schließlich ihre Verzweiflung an. Sie weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Joe Selena noch mehr antun wird. Daraufhin erklärt Vera, dass “ein Unfall der beste Freund einer Frau sein kann” und lässt durchblicken, dass sie selbst den Wagen ihres Mannes manipulierte, als dieser eine Affäre hatte und bei einem Autounfall starb. Mit diesem Rat macht sich Dolores auf nach Hause und plant.
Als die große Sonnenfinsternis ansteht, sorgt sie dafür, dass ihre Kinder bei Freunden und Verwandten sind. Sie wartet, bis Joe wieder betrunken ist, um ihren Plan in die Tat umzusetzen.

Nach Ihrem Geständnis erklärt Dolores, die Polizei solle nun entscheiden, was mit ihr passieren soll. Im Epilog findet man Zeitungssausschnitte, in denen Dolores freigesprochen wird und eine Millionen von Vera erbt. Außerdem erhält sie Besuch von Selena, die seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hatte.

Persönliche Meinung: 

Ein unheimlich spannender und dichter Roman, in der eine Frau ihr Leben erzählt. Ein Psycho-Thriller, sehr detailliert geschrieben, der es an manchen Stellen in sich hat. Wieder ein spannendes Meisterwerk von Stephen King.
Ich war 12 als ich dieses Buch gelesen habe, welches bis heute zu meinen absoluten Lieblingen gehört!


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