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Freitag, 24. Oktober 2014

{Rezension} Chevy Stevens – Never Knowing – Endlose Angst

Beschreibung:


Sara lebt mit ihrem Verlobten Evan und ihrer kleinen Tochter Ally eigentlich ein zufriedenes, glückliches Leben. Sie hat Spaß an ihrer Arbeit und steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Doch Sara beschäftigt immer wieder eine Frage: Wer sind ihre leiblichen Eltern? Denn sie wurde adoptiert, aufgezogen von einer liebevollen Mutter und von einem Vater, der sie schon immer spüren lässt, dass sie nicht dazu gehört, ein Vater, der ihren Schwestern immer den Vorzug gibt. Die quälenden Fragen lassen Sara keine Ruhe.

So setzt Sara einen Privatdetektiv auf ihre Vergangenheit an und dieser findet unschönes heraus: Sie ist aus einer Vergewaltigung durch einen berüchtigten und überaus brutalen Serienkiller hervorgegangen. Eine Enthüllung, mit der Sara nur schwer umgehen kann. Und obwohl ihr alle abraten, versucht sie, mit ihrer leiblichen Mutter Kontakt aufzunehmen. Und von da ab gerät ihr Leben, so wie sie es sich nach einer harten aber doch von Erfolg gekrönten Therapie aufgebaut hat, völlig aus den Fugen. Besonders, als nicht nur die Presse und ein Haufen Verrückter mit ihr Kontakt aufnehmen, nein, auch ihr leiblicher Vater hat Interesse daran seine Tochter kennenzulernen.

Doch dann stellt er Forderungen und knüpft daran Bedingungen, dass er nicht wieder mordet, sofern Sara sich mit ihm trifft und auch noch ihre Tochter, seine Enkeltochter, zu diesem Treffen mitbringt…

Persönliche Meinung:  

Genau wie in “Still Missing” sind die Kapitel wieder in einzelne Therapiesitzungen aufgeteilt. Sara schildert aus ihrer Sicht nicht nur ihre Erlebnisse, sondern berichtet ihrer Therapeutin auch von ihren Gefühlen und wie sie ihre Umwelt wahrnimmt. Sara selbst ist sehr gut beschrieben. Der Leser kann sich wunderbar in sie und ihre Horrorerlebnisse hineinfühlen. Man kann von Anfang an ihr Seelenleben sehr gut nachempfinden. 

Hat man einmal mit dem Buch, das wieder in einem hervorragend spannenden und flüssigen Schreibstil geschrieben ist, begonnen, fällt es sehr schwer die packende Geschichte wieder aus der Hand zu legen. Die Autorin hatte nicht nur die geniale Idee ein sehr heikles Thema in einen Thriller zu packen, sondern hat dies auch noch perfekt ausgearbeitet.

Kritik gibt es für mich an dieser Stelle nur an den Verlag. Da das Cover doch sehr dem ersten Band von Chevy Stevens ähnelt, denkt man zunächst, dass es sich hier um eine Fortsetzung handelt, nicht um eine eigenständige Geschichte.



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