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Freitag, 31. Oktober 2014

{Rezension} Michael Robotham - Sag, es tut dir leid / Joe O'Loughlin & Vincent Ruiz Bd.7


Beschreibung:

Die beiden Freundinnen Piper Hadley und Natasha „Tash“ McBain verschwinden spurlos. Nach drei Jahren gelingt Tash endlich die Flucht.

Dann wird in einem Bauernhaus ein ermordetes Ehepaar gefunden – es ist das Haus, in dem Tash einst mit ihrer Familie lebte. Kurz danach wird in der Nähe des Hauses, in einem See, eine verstümmelte weibliche Leiche entdeckt.

Währenddessen wächst in Piper die Angst, denn mit jeder Stunde, die Tash ausbleibt, schwindet die Chance auf ihre Befreiung. Und irgendwann wird der Mann, der die Mädchen in seiner Gewalt hat, zurückkehren und das Fehlen von Tash bemerken.

Persönliche Meinung:

Die Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Bereits im Prolog lernt der Leser Piper Hadley, einen der beiden entführten Teenager, kennen. Ihre Gedanken sind in kursiver Schrift festgehalten und lassen uns mitfühlen und hoffen, dass alles noch gut ausgeht.

Im zweiten Erzählstrang, der ebenfalls in der ich-Form erzählt wird, treffen wir auf den (altbekannten) Psychologen Joe O’Loughlin, der an Parkinson erkrankt ist und sich auf ein Wochenende mit seiner Tochter Charlie freut. Seit der Trennung von seiner Frau lebt diese bei der Mutter und Joe ist nach London zurückgekehrt. Da er jedoch zu einer Konferenz nach Oxford muss, nimmt er Charlie kurzerhand mit. Doch es dauert nicht lange und die Polizei, die an einem Mord an einem Ehepaar ermittelt, bittet ihn um Mithilfe. Der vermeintliche Täter, Augie Shaw, ist psychisch krank und Joe soll ein Gutachten erstellen. Doch er ist nicht überzeugt von seiner Schuld und schon bald überschlagen sich die Ereignisse.

Gemeinsam mit seinem alten Freund, dem ehemaligen Polizisten Vincent Ruiz, beginnt er auf seine Weise den Fall aufzuklären. DCI Drury, der zuerst sketpisch ist, bindet ihn bald immer mehr in die Polizeiarbeit mit ein und als eine weitere Tote gefunden wird, die eines der beiden verschwundenen Mädchen ist, läuft ihnen die Zeit davon.

Ein echter Robotham! Spannend bis zur letzten Seite und wenn man mal angefangen hat, will man unbedingt wissen wie es weitergeht.
Die Gefangenschaft von Piper und Tash in einem Keller eines Industriegebäudes ist so gut beschrieben, dass man meint dort zu sein. Als Tash flüchten kann und Piper alleine zurückbleiben muss, fühlt man die Einsamkeit mit. Der Psychopath, der die beiden gefangen hält, ist so zurückhaltend beschrieben, dass man als Leser bis zum Schluss nicht ahnt, wer er ist.

Trotz aller Gräuel, die die Mädchen ertragen müssen, lässt das Buch einem als Leser immer wieder zur Ruhe kommen und durchatmen. Dies durch die beschriebene Familiensituation und neuer Liebe des Psychologen Joe O`Loughlin.


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