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Freitag, 12. Dezember 2014

{Rezension} Joe Abercrombie - Kriegsklingen Bd.1

Beschreibung:

Logen ist ein Barbar. Er hat alles gesehen was es auf dem Schlachtfeld zu sehen gibt. Seine Narben zeugen von großen Siegen, entsprechend gefürchtet und gehasst ist er in seinem Heimatland. Doch niemand hasst ihn so sehr wie er selbst. Man erkennt schnell, dass dieser Krieger schon zu viel gesehen und getan, zu lange gelebt hat, um mit sich selbst im Reinen sein zu können.

Luthar ist ein ganz anderer Charakter: Aus gutem Hause sucht er seinen Weg im Militär des Königs. Als Adeliger ist für ihn eine Offizierskarriere quasi vorbestimmt. Er ist nicht nur ein Trunkenbold und Schürzenjäger höchster Kunstfertigkeit sondern auch ein recht talentierter Fechter. Daher scheint es nur logisch, dass er am alljährlichen Turnier in der Hauptstadt Adua teilnimmt, um seiner Karriere nochmals einen guten Schups zu versetzen.

Inquisitor Glokta ist ein Krüppel. Vor vielen Jahren war er einmal ein junger, aufstrebender Offizier, Luthar gar nicht so unähnlich. Doch das war vor einer Gefangenschaft in den Kerkern des Imperators. Sechs Monate der Folter verwandeln ihn selbst in einen zahnlosen, humpelnden Folterknecht, der ohne jegliche Skrupel die Ziele seines Vorgesetzten verfolgt.

Persönliche Meinung:

Das Buch ist aufgeteilt in 3 Teile: “Ende”, “Erster Teil” und “Zweiter Teil”. Interessanterweise beginnt es mit dem “Ende”, wobei dieses Ende nicht das Ende DIESER Geschichte ist, sondern das Ende einer anderen Geschichte, die allein von Logen Neunfinger, einem Babarenkrieger, handelt. Dann beginnt das eigentliche Buch.

Zur Geschichte selbst kann ich nicht viel sagen, da ich nach 150 Seiten abbreche. Ich nehme Abercrombie diese Geschichte nicht ab! Die Sprache passt nicht, nicht unbedingt deshalb, weil in diesem Buch 47 mal “Scheiße” und X-Mal “Äh” vorkommt, nein, diese Sprache passt eher zu einer Geschichte, die in der Zukunft spielt und nicht zu Erzählungen aus dem Mittelalter.

Demzufolge hat mir der Schreibstil nicht gefallen. Ich konnte mich mit den beschriebenen Umgebungen und den ganzen Figuren einfach nicht anfreunden, was es mir unmöglich macht, dieses Buch weiter zu lesen.


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