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Freitag, 10. Juni 2016

{Rezension} Lucinda Riley - Helenas Geheimnis

Beschreibung:

Helena Beaumont erbt von ihrem Onkel ein idyllisches Haus auf Zypern. Deshalb beschließt sie mit ihrer Familie einen unbeschwerten Sommer in Pandora zu verbringen und ahnt nicht, welches Unglück sich durch ihr Kommen in Bewegung setzt.

Geheimnisse, die Helena ihr Leben lang gehütet hat, kommen ans Licht und verändern das Leben aller Beteiligten auf dramatische Weise.

Persönliche Meinung:

Der Aufbau dieser Geschichte war für mich vollkommen neu.
Hier ist es nämlich nicht ausschließlich Helena, die diese Geschichte erzählt, sondern auch ihr 13-jähriger Sohn Alex, der ein Tagebuch schreibt und dem Leser zusätzlich dadurch schildert, wie sich alle Ereignisse auf Pandora in seinen Augen abspielen.

Helenas Geheimnis war mein erstes Buch von Lucinda Riley und hier ist mir direkt zu Beginn der wirklich angenehme Schreibstil aufgefallen. Er ist so flüssig, dass ich anfangs durch die Seiten gesprungen bin.

Bis ich an einen Punkt kam, wo mich die ganzen Dialoge mehr und mehr gelangweilt haben. Kurzatmige Sätze, die total einfallslos rüberkommen. Die den Anschein erwecken, dass Lucinda Riley krampfhaft versucht Gespräche in die Geschichte mit einzubringen, die sie - wenn es nach mir ginge - hätte einfach weglassen können. Denn die Dialoge zwischen den Protagonisten machen den tollen Lesefluss kaputt.

Tragisch an dem ganzen Roman ist jedoch, dass nahezu alles vorhersehbar ist und deshalb keine Spannung aufkommt. Der ganze Verlauf der Geschichte ist wenn überhaupt nur noch als "interessant" zu bezeichnen. Und ich muss dazu sagen, dass ich bislang nur 3 - 4 Romane gelesen habe, die sich mit irgendwelchen Familiengeheimnissen befassen.

Je weiter ich in der Geschichte vorankam, desto weniger Lust hatte ich nach dem Buch zu greifen. Richtung Ende war es sogar schon ein Kampf. Jetzt bin ich froh, dass ich es doch noch irgendwie geschafft habe. Denn das Ende ist der Autorin wirklich gut gelungen und hat einen weiteren Stern in meiner Bewertung rausgerissen.

Trotz dieser Enttäuschung werde ich mit Sicherheit noch weitere Romane von Lucinda Riley lesen und mir erst dann eine Meinung bilden.

Trotzdem möchte ich mich ganz herzlich beim Goldmann-Verlag dafür bedanken, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde!


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