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Freitag, 22. Juli 2016

{Rezension} Jutta Maria Herrmann - Hotline

Klappentext:

Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beicht-Hotline.

Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, behauptet Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben.

Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dass sei erst der Anfang ...

Persönliche Meinung: 

Eine Geschichte, die nicht hält, was sie verspricht!

Trotz weniger Protagonisten besitzt diese Geschichte keinen Plot. Es scheint so, als würde die Autorin einfach schreiben, schreiben, schreiben... bis ihr irgendwann unerwartet doch etwas einfällt, womit sie die Geschichte vorantreiben kann. Bis das jedoch passiert, geht jede Figur ihren ganz eigenen Problemen nach und es ist wichtig zu erfahren, wie intensiv jemand mit einem Löffel in seinem Tee rührt und das einem Schuppen auf den Schultern landen, während man sich am Kopf kratzt.

Ich verstehe auch nicht, wieso dieser Roman als "Psychothriller" bezeichnet wird. In meinen Augen ist er - wenn überhaupt - ein ganz leichter Thriller. Vielleicht gut geeignet für jemanden, der/die sich erst an dieses Genre heranwagen möchte.

Hotline ist der erste "Psychothriller" von Herrmann... gut. Hält man sich das vor Augen, ist die Geschichte okay.

Nach 170 Seiten habe ich allerdings keine Lust mehr. Diese Geschichte ist (für mich) eher langweilig als spannend und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die restlichen 160 Seiten mich total vom Hocker hauen. Sowas würde ich einem Sebastian Fitzek, Cody McFadyen, Jack Ketchum, Michael Robotham ,... und damit die Damen nicht zu kurz komme: einer Karen Rose, Tess Gerritsen ... zutrauen, aber keiner Person, die sich an diesem Genre erst versuchen möchte. Tut mir leid!


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