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Montag, 11. Juli 2016

{Rezension} Stephen King / Richard Bachman - Der Fluch

Beschreibung:

"Dünner" ist das einzige Wort, das Billy Halleck zu hören bekommt, nachdem er eine Frau auf offener Straße überfährt und trotz Gerichtsverhandlung ungestraft davon kommt.

Erst ist es pure Freude, als Billy merkt, dass er ständig an Gewicht verliert. Doch irgendwann nimmt sein Gewichtsverlust so extreme Ausmaße an, dass der hoch angesehene Anwalt sich eingestehen muss, unter einem Fluch zu leiden. Einem Fluch, der ihm irgendwann das Leben kosten wird...

Persönliche Meinung:

Billy ist nicht der einzige, der mit seinem Fluch zu kämpfen hat. 

Alle, die an dieser Gerichtsverhandlung beteiligt waren und Billy als freien Mann haben gehen lassen, sollten auf ihre eigene Art einen Fluch durchleben und man fragt sich, welcher dieser Flüche wohl am Grauenvollsten ist. 

Ist es der Gewichtsverlust? Oder ist es z.B. ein Mann, der sich von Tag zu Tag immer mehr in ein Monster verwandelt?

Bereits die Kapitel-Bezeichnungen sind interessant. Sie zeigen dem Leser, wie schwer Billy zu Beginn der Geschichte ist und mit welcher Geschwindigkeit er im weiteren Verlauf immer mehr an Gewicht verliert. 

"Der Fluch" ist einer von wenigen Romanen, in denen sich Stephen King nur selten in ausschweifenden Beschreibungen verliert. Die ganze Geschichte verläuft sehr rasant. Es lässt sich wirklich gut nachempfinden, welche Ängste die Protagonisten durchleben.

Sehr spannend, sehr mitreißend und doch kam ich irgendwann an einen Punkt, der mich dazu gebracht hat, dass sich das alles etwas in die Länge gezogen hat.


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