Über mich, Bücher, Beauty, Impressum

Sonntag, 23. Oktober 2016

George R. R. Martin - Vier Asse / Wild Cards Bd. 1

Klappentext:

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen.

Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor.

Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen.

Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft - und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.

Persönliche Meinung:

Reinhard Kuhnert hat mir diese Geschichte vorgelesen. Und was soll ich sagen? Ich habe zu Beginn fast nichts verstanden. Ich wollte das Buch trotzdem nicht einfach zur Seite legen und monatelang nicht beachten. Deshalb habe ich mich ein wenig informiert und eine Antwort darauf gefunden, wieso der Inhalt so extrem verwirrend und im ersten Moment total zusammenhangslos erscheint.

Bevor man sich an diese Geschichte wagt, sollte man wissen, dass sie nicht nur aus George R. R. Martins Hand entstanden ist, sondern ein Projekt zwischen mehreren Autoren war. Dabei ist es so, dass jedes Kapitel ein anderer Autor/eine Autorin beigetragen hat.

Aber jetzt mal zum Inhalt:

So "episch", wie im Klappentext beschrieben, ist die Luftschlacht nicht. Diese wird relativ kurz quasi abgearbeitet, um sich dann wieder auf das Virus und die daraus entstehenden Asse bzw. Joker zu konzentrieren.

Asse entwickeln Fähigkeiten wie z.B. das Fliegen, körperliche Kraft, die Zeit anzuhalten oder Pheromone zu beeinflussen. Während Joker mit Behinderungen oder Verunstaltungen zu kämpfen haben.

Unter den ganzen infizierten, gibt es allerdings auch noch Menschen, die vom Virus verschont wurden. Diese Menschen benutzen Asse, um Frieden auf der Erde zu schaffen und zu erhalten. Doch Menschen wären nicht so, wie sie nunmal sind, wenn sie durch die Fähigkeiten, die Asse aufweisen, irgendwann nicht auch eine Gefahr für sich selbst fürchten würden und beginnen damit, alle Asse in ein Register einzutragen.

Jedes Ass, das sich nicht an dieses neue Gesetz hält, kommt auf eine s.g. "Schwarze Liste" und wird u.a. für diesen Verstoß bestraft.

Ich muss sagen, dass ich diese Geschichte recht anstrengend fand, weil man ständig mit Informationen gefüttert wird, die die Geschichte so gut wie gar nicht vorantreiben. Dadurch wurde sie irgendwann leider sehr langweilig.

Aber ich weiß nicht, ob ich nicht einfach grundsätzlich mit George R. R. Martins Büchern ein "Problem" habe. Denn bei "Das Lied von Eis und Feuer" ging es mir zu 100 % genauso! Und die Serie begeistert mich heute noch von vorne bis hinten.
Ich denke, dass mir nichts anderes übrig bleibt, als auf die Serie von Wild Cards zu warten und mich davon vielleicht doch nochmal überzeugen zu lassen. :)


Ich bedanke mich ganz herzlich beim Penhaligon Verlag dafür, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

Kommentare:

  1. Huhu!

    Ich habe voriges Jahr zum ersten Buch gegriffen, das unter dem Namen "Wild Cards" erschienen ist ... Da habe ich mich wohl verführen lassen, weil es so schön auf einer Messetheke aufgestellt in unserer Buchhandlung zu sehen war. Das war auch genauso ein Buch, wie du es beschrieben hast, zwar eine durchgängige Geschichte, aber von verschiedenen Autoren geschrieben - also freundlich formuliert: eine Mogelpackung. Ich habe auch nur dieses eine Buch gelesen, weil ich die Idee zwar sehr genial fand, sie aber in meinen Augen nicht sehr packend umgesetzt wurde (und das alles klingt sehr ähnlich zu dem, was ich grad bei dir gelesen habe). Ich habe damals auch in der Wikipedia nachgelesen und herausgefunden, dass Penhaligon mittendrin angefangen hat, dier Serie neu herauszubringen ... Dann ist es natürlich auch kein Wunder, wenn man sich nicht auskennt *seufz*. Ich mag Martins Bücher eigentlich, aber diese Reihe hier hat sich für mich eher als Griff ins Klo entpuppt, aber offensichtlich verkaufen sich die Bücher wohl, weil Martins Name auf dem Buchdeckel steht.

    Liebe Grüße
    Marie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo liebe Marie,

      erstmal vielen Dank für deinen tollen Kommentar auf meinem Blog. Dieser hat mich wirklich sehr gefreut!!

      Für mich steht nun fest, dass ich kein Buch mehr lesen werde, auf dem der Name George R. R. Martin steht.
      Ich wurde schon mit der Das Lied von Eis und Feuer Reihe nicht warm und die Meinung zu diesem Buch kennst du ja. :)

      Liebe Grüße

      Löschen