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Sonntag, 19. Februar 2017

{Rezension} Kerstin Gier - Smaragdgrün / Edelstein-Trilogie Bd. 3

Klappentext:

Was tut man, wenn einem das Herz gebrochen wurde? Richtig, man telefoniert mit der besten Freundin, isst Schokolade und suhlt sich wochenlang im Unglück.
Dumm nur, dass Gwendolyn, Zeitreisende wider Willen, ihre Energie für ganz andere Dinge braucht: zum Überleben z.B.

Denn die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen.

Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon - Liebeskummer hin oder her - nicht nur auf einem rauschenden Ball im 18. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen.

Persönliche Meinung: 

Gwendolyn stellt sich in Smaragdgrün zwar nicht ganz so dumm und naiv an wie in Saphirblau, doch dreht sich hier sehr viel um ihren Liebeskummer und ihr ach so gebrochenes Herz. Was das alles für mich eher anstrengend gestaltete.

Ich hätte mir gewünscht, dass Gwendolyn mit ihren 16 Jahren ein wenig reifer gewesen wäre und ihre Gabe wesentlich ernster genommen hätte, als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wieso Gideon sich so verhalten hat und bis zu einem bestimmten Punkt auch weiterhin verhält.
Ihre Cousine Charlotte wird die ganze Trilogie über als eine sehr unsympathische Figur dargestellt, was ich nicht nachvollziehen kann, weil sie sich in meinen Augen genau richtig und angemessen benimmt. Schön wäre es gewesen, wenn Gwendolyn genau dieses Verhalten an den Tag gelegt hätte, statt alles so zu sehen und zu begründen, wie eine 12-jährige.

Erst, als eine der Geheimnisse enthüllt wird und die Bombe platzt, wurde es für mich interessant, aber leider nicht spannend.

Mir hätte diese Trilogie wirklich gut gefallen, wenn Gwendolyn wie schon gesagt etwas reifer gewesen wäre und man den Zeitreisen selbst wesentlich mehr Beachtung geschenkt hätte, statt sich im Großen und Ganzen immer wieder auf ein Gefühlschaos zu konzentrieren.

Wahrscheinlich bin ich aber einfach nur zu alt für solche Jugendbücher. Für 12, 13-jährige ist es allerdings perfekt.
Sehr schade. Ich hätte die Begeisterung um die Edelstein-Trilogie nur zu gern verstanden und nachempfunden.


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