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Mittwoch, 1. März 2017

{Rezension} Helen Callaghan - DEAR AMY / Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest.

Beschreibung:

Liebe Amy,

bitte, bitte, BITTE helfen Sie mir!
Ich bin von einem fremden Mann entführt worden, der mich in seinem Keller gefangen hält.
Ich weiß nicht wo ich bin oder was ich machen soll, und niemand weiß, dass ich hier bin.
Ich weiß auch gar nicht, wie lange ich schon weg bin, aber es kommt mir wie eine Ewigkeit vor. Ich habe Angst, dass die Leute aufhören nach mir zu suchen. Ich habe Angst, dass er mich umbringt.

Bitte helfen Sie mir schnell.

Bethan Avery

Persönliche Meinung: 

Diesen Brief findet Margot Lewis in der Redaktion vor, für die sie nebenbei die Kolumne "DEAR AMY" schreibt, um anderen Ratschläge zu erteilen und ihnen auf diese Weise in schwierigen Situationen zu helfen.
Bereits beunruhigt, weil Katie Brwone - ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse -  seit einigen Wochen vermisst und gesucht wird, verstört dieser Brief Margot umso mehr.

Ich wurde durch eine kurze Werbung auf dieses Buch aufmerksam. Als ich mit meiner besten Freundin kurze Zeit später auch noch in einer Buchhandlung stand, drückte sie mir diesen Psychothriller unerwartet in die Hand.
Kaum in den eigenen vier Wänden angekommen, erkundigte ich mich erstmal über den PREMIUM CRIME Aufkleber, der sich auf dem Cover befindet.
Nicht wirklich von der Aufklärung angetan, fing ich trotzdem an zu lesen. Nach dem ersten Kapitel musste ich leicht genervt durchatmen.
Ich hatte die Befürchtung, hier irgendwie eine Natasche Kampusch inspirierte Geschichte in den Händen zu halten.
Nachdem ich das Buch nun beendet habe, bin ich froh, dass ich mit meiner Vermutung meilenweit daneben lag! 😅

In meinen Augen positiv anzumerken, sind die Punkte, dass Margot Lewis sich nicht ganz plötzlich gezwungen fühlt nach Katie Browne und Bethan Avery zu suchen und alles andere in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt. Hinzu kommt, dass Margot sich fast im gesamten Verlauf der Geschichte weiterhin um ihren Job, die Kolumne und ihr Privatleben kümmert. Was man (jedenfalls ich) in ganz vielen Romanen anders serviert bekommt.

Viele Spannungsbögen, eine unerwartete Wendung, mit der ich so nie gerechnet hätte, ein sehr angenehmer und flüssiger Schreibstil... verknüpft mit sympathischen Protagonisten.

Eine tolle Leistung von Helen Callaghan, die ich in Zukunft genauer verfolgen und vielleicht auch mehr von ihr lesen werde!


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