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Mittwoch, 21. Juni 2017

{Rezension} Gail Honeyman - Ich, Eleanor Oliphant

Klappentext: 

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen.
Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen?

Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal ganz neu kennen.

Persönliche Meinung: 

Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, hier handle es sich um ein eingeschüchtertes, zurückgezogenes Mädchen, die nur ganz langsam wegen neu entdeckter Gefühle erblüht und aus sich rauskommt. Ansonsten das Haus nur dann verlässt, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt.

Doch das ist nicht ganz korrekt. Eleanor lebt schon zurückgezogener als andere, ja... dennoch hat sie einen festen Job, dem sie nachgeht und Menschen um sich rum.

Der Anfang gestaltet sich auch vielversprechend und der Schreibstil ist so gewählt, als würde Eleanor einem die Geschichte erzählen.
Das ganze ist zusätzlich indirekt in schlechte, gute und sehr gute Tage gegliedert, was auch realistisch erscheint, da es wohl bei uns allen solche Tage gibt.

Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto unsympathischer wurde sie mir. Eleanor hat wirklich an allem und jeden etwas auszusetzen - Selbst wenn es nur ein etwas schräg klingendes Lachen ist - sie nörgelt wirklich ohne Ende in einer Tour!

Sowas ist für mich extrem anstrengend. Ich halte selbst Abstand von genau solchen Personen. Zusätzlich fand ich die Geschichte über die Mutter um einiges interessanter, als Eleanors Entwicklung zu verfolgen.


Ein herzliches Dankeschön an buecher.de die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben!


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