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Mittwoch, 5. Februar 2020

{Rezension} Michael Robotham - Die andere Frau / Joe O'Loughlin & Vincent Ruiz Bd. 11

Klappentext:

Der Psychologe Joe O'Loughlin erhält einen alarmierenden Anruf:
Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt.
Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein.

Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele - Mörderin?
Joe beginnt Ermittlungen anzustellen und muss für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlen. ...

Persönliche Meinung:

Zu Beginn dieser Geschichte musste ich ganz schön oft pausieren, weil ich einfach vorbelastet bin und mir der Inhalt sehr nahe ging.

Ich habe gerade mal geschaut und musste leider feststellen, dass Die andere Frau mich beinahe genauso wenig wie Der Schlafmacher unterhalten oder gar begeistern konnte.

Abgesehen davon, was dem Vater zugestoßen ist, konnte mich der Rest nicht richtig packen.
Wenn man bedenkt, wie begeistert ich sonst von Robothams Romanen und Joe O'Loughlin bin, ist das schon eine herbe Enttäuschung. Irgendwie reicht es aber dennoch nicht, um diese Geschichte tatsächlich als "schlecht" zu bezeichnen.

Auch dieses Buch habe ich mir vorlesen lassen. Johannes Steck ist der Sprecher und war für mich bis dato völlig unbekannt.
Johannes hat wirklich toll gesprochen. Trotzdem hat er nicht dazu beigetragen, dass mir der Inhalt noch ein wenig besser gefällt. Aber ich werde seinen Namen auf jeden Fall in Erinnerung behalten. Vielleicht liest er mir irgendwann doch nochmal was vor.


Sonntag, 2. Februar 2020

{Rezension} Rebecca Gablé - Der dunkle Thron / Waringham-Saga Bd. 4

Beschreibung: 

London 1529: Der 14-jährige Nick of Waringham lebt als Internatsschüler im Haus des berühmten Sir Thomas More. Als Nicks Vater in Verdacht gerät ein Lutheraner zu sein, ist Nick gezwungen nach Waringham zurückzukehren.

Dann wird der Earl of Waringham wegen des Verdachts auf Ketzerei verhaftet und Nick findet heraus, dass sein Vater Opfer einer politischen Intrige geworden ist.
Durch eine erzwungene Falschaussage des Earl soll die Annullierung der Ehe zwischen König Henry VIII. und seiner Ehefrau Catalina von Aragon ermöglicht werden.

Doch Nicks Vater stirbt vor den Augen seines Sohnes an den Folgen der Folter.
Nick erbt eine Baronie in desolatem Zustand - und eine große Aufgabe:
Er soll Prinzessin Mary, Catalinas einziges Kind, beschützen, auch vor ihrem eigenen Vater ...

Persönliche Meinung: 

Nachdem 2020 lesetechnisch eher zäh begonnen hat, bin ich froh, nun doch endlich nach einem Buch gegriffen zu haben, das mich ausgesprochen gut unterhalten konnte.
Hinzu kam, dass ich tatsächlich noch nie so schnell von einem Waringham-Band in das Geschehen hineingezogen wurde, wie es hier der Fall war.

König Henry VIII gehört für mich u.a. wegen seinem enormen Frauenverschleiß zu den interessantesten Königen, weshalb ich mich jetzt schon sehr darauf freue mit den Büchern von Philippa Gregory anzufangen.
Aber natürlich erst dann, wenn ich die Waringham-Saga abgeschlossen habe. 😄

Rebecca Gablé wurde von mir bereits nach dem ersten Band sehr stark dafür kritisiert, Dinge immer nur auf die selbe Art zu beschreiben. Doch in Der dunkle Thron scheint sie diese Macke endlich abgelegt zu haben.
Stellenweise sind mir zwar auch hier typische Wiederholungen aufgefallen... jedoch bei weitem nicht so extrem wie sonst.

Während ich Band 1 - 3 tatsächlich gelesen habe, habe ich mich in diesem Fall dazu entschlossen, mir die Geschichte vorlesen zu lassen. Als ich gesehen habe, dass Detlef Bierstedt dieses Buch vertont, musste ich auch gar nicht lange überlegen.
Ich weiß zwar nicht mehr, welches Buch Bierstedt zuvor für mich gelesen hat, aber sein Name und sein Talent sind mir definitiv nicht unbekannt.
Schließlich gehört er für mich mit David Nathan und Achim Buch ganz oben auf das Treppchen!




Sonntag, 26. Januar 2020

{Rezension} Maria Nikolai - Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre / Die Schokoladen-Saga Bd. 2 | unbezahlte Werbung

Klappentext:

Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur Die Schokoladenvilla nennen.
Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt.

Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf.
Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben.

Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht - und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...

Persönliche Meinung: 

Ich habe wirklich eine Zeit lang versucht in diese Geschichte hineinzufinden. Leider erfolglos, also habe ich es gut nach der Hälfte nun doch abgebrochen.

So langweilig wie der Klappentext sich für mich liest, liest sich auch der Inhalt. Was ich sehr, sehr schade finde, weil ich seit längerer Zeit wirklich Spaß und Gefallen an Geschichten gefunden habe, die nicht unbedingt in der modernen Zeit von heute spielen.

Aber ich wurde irgendwie mit keiner Figur wirklich warm, vieles schien für mich zu oberflächlich und wenn doch mal etwas Spannung aufkam und Interesse geweckt wurde, gab es einen Cut, ein neues Kapitel, ein anderer Ansatz.
Somit wurde ich jedes Mal irgendwie aus dem Geschehen gerissen und das Lesen machte zunehmend immer weniger Spaß.


Sonntag, 19. Januar 2020

{Rezension} Hanya Yanagihara - Ein wenig Leben

Beschreibung:

Ein wenig Leben handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern, die sich am College kennengelernt haben.
Willem versucht als Schauspieler Fuß zu fassen.
Malcom, ein Architekt will aus dem Schatten seines erfolgreichen Vaters treten.
JB ist Künstler und derjenige, der ihren Zusammenhalt immer wieder auf die Probe stellt.
Der brillanteste und charismatischste von ihnen ist Jude St. Francis, ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch.
Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingezogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.

Persönliche Meinung: 

Ich hatte sehr große Erwartungen an dieses Buch, weil gefühlt irgendwie jeder über alle Maßen von der Geschichte begeistert zu sein scheint. Und trotzdem habe ich es nach knapp 300 Seiten nun doch abgebrochen.

Immer wieder entschuldigt sich Jude für sein Verhalten, ändert allerdings nichts an diesem, weshalb ich ihn irgendwann stellenweise einfach nicht mehr ernst nehmen konnte. Vom ständigen "Es tut mir leid" war ich einfach nur noch genervt.

Noch genervter war ich jedoch von den ganzen Be- und Umschreibungen, in denen Yanagihara sich nicht nur verliert, sondern fast schon ertrinkt. Anfangs dachte ich, sie schreibt so, um die Protagonisten bestmöglich vorzustellen. Ihr Schreibstil ändert sich mit der Zeit aber kein bisschen.

Viele Leser dieser Geschichte sind erschüttert von den Dingen, die Jude widerfahren. Ich will nicht abstreiten, dass diese Situationen einem nicht nahe gehen, wirklich erschüttert hat mich jedoch nichts.
Liegt vielleicht daran, dass ich selbst mal eine Zeit lang u.a. über Ecken Berührungspunkte mit solchen Themen hatte und sie mir deshalb in dieser Geschichte nicht so nahe gingen.

Sehr schade, dass ich nicht zu denen gehöre, die dieses Buch begeistern kann.

Mittwoch, 15. Januar 2020

{Rezension} Anna Todd - After Passion / AFTER 1

Klappentext:

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

Persönliche Meinung: 

Puh, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... mir sind noch nie solche Protagonisten begegnet, wie in dieser Geschichte. 

Tessa: kein Alkohol, keine Partys, kein Make-Up, keine Tattoos/Piercings und bloß keine Haut zeigen. Ein Mädchen, das es jedem recht machen will, nur nicht sich selbst. Lernen und DVD-Abende scheinen die einzigen Dinge zu sein, die ihr Leben ausmachen. 

Als ich Shades of Grey gelesen habe, habe ich in meiner Rezension geschrieben, dass man nicht naiver sein kann als Ana Steele. Doch bei dieser Aussage habe ich mich ganz gewaltig geirrt. Tessa Young übertrifft alles an Naivität, was ich mir vorstellen kann. Zu allem Überfluss lässt sie sich ausnahmslos alles gefallen. 

Hardin Scott: Kühl, cool und unnahbar. Quasi der Bruder von Christian Grey aus Shades of Grey. Nur mit Tattoos und Piercings.

Hier treffen zwei Protagonisten aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten und eine schwere psychische Störung zu haben scheinen. 
Hardin, der Tessa immer wieder so behandelt wie den letzten Dreck. Tessa, die sich bereitwillig so behandeln lässt und trotz aller Warnungen es einfach nicht schafft (oder nicht schaffen will?) sich von Hardin fernzuhalten. 

Aber gut... wenn man eine Geschichte mit etwas Erotik haben möchte, die einfach gut unterhält, die nicht zum Nachdenken animiert und die sich schnell lesen lässt, ist hier vielleicht gut aufgehoben.

Hinter der Grundidee steckt viel Potential - ist jedoch meiner Meinung nach, eben wegen diesen beiden Protagonisten nicht ganz "richtig" umgesetzt. 
Der Schreibstil ist wirklich toll. Schön flüssig, schön leicht und trotzdem anspruchsvoll.
Ich wollte einfach etwas lesen, um mich zu beschäftigen und wurde mit After Passion gut unterhalten, obwohl ich so viel zu bemängeln habe. 
Allein aus diesen Gründen kommt meine abschließende Bewertung zustande. 


Sonntag, 12. Januar 2020

{Rezension} Stephen King - Glas / Der dunkle Turm Bd. 4

Beschreibung:

Nach einer nervenaufreibenden Fahrt mit dem Zug, rasten die Freunde und Roland erzählt über seine Jugend. Vor allem lässt er sein Ka-Tet mehr über seine große Liebe Susan Delgado erfahren. 
Susan ist die Erste, die Roland auf seinem Weg zurücklassen muss, und gleichzeitig das erste Opfer, das der dunkle Turm von ihm verlangt. ...

Persönliche Meinung: 

... Die Härte und Kälte, die den Revolvermann auszeichnen, werden vor dem Hintergrund seiner Jugend in ein anderes Licht getaucht, aber auch erklärt. Die Haupthandlung wird anschließend fortgesetzt, schließlich wartet der dunkle Turm. 

Roland gehört seit meiner Jugend zu meinen absoluten Lieblingsfiguren. Seine Kälte und die Konsequenz, die er an den Tag legt, macht ihn in meinen Augen so interessant. Und da es in Glas überwiegend um seine Vergangenheit geht und man ihn dadurch ein ganzes Stück besser kennenlernt, gefällt mir der 4. Band dieser Saga ganz besonders gut. 

Diesen Teil habe ich als Hörbuch gehört und mir von Vittorio Alfieri vorlesen lassen. Und was soll ich sagen? Er kann mich einfach nicht überzeugen. 
Die Geschichte ist ausgesprochen gut. Sie ist spannend, sie ist interessant und packend. Aber das liegt ganz allein an der Art, wie Stephen King erzählt, 
Der Sprecher hingegen schafft es nicht, noch zusätzliche Spannung zu erzeugen. Ich würde mir wünschen, dass David Nathan diese Saga nochmal neu vertont. 






Mittwoch, 8. Januar 2020

{Rezension} Andreas Gruber - Todesmal / Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez Bd. 5

Klappentext: 

Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen.
Doch der hat gerade gekündigt, und so übernimmt Sabine Nemez die Befragung. Die Nonne aber schweigt beharrlich - und der erste Mord passiert.
jetzt hat die Frau auch Sneijders Aufmerksamkeit.
Und während sie in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschenleben nach dem anderen fordert.

Persönliche Meinung:

Sabine Nemez und Maarten S. Seijder ist für mich nach wie vor das ungewöhnlichste und zugleich unterhaltsamste Ermittler-Duo. Ich weiß einfach, dass die Geschichte den Leser - vor allem mich - unglaublich schnell packt und mitreist, sobald diese beiden Protagonisten eine Rolle spielen.

Mittlerweile hat dieses Buch auf Amazon über 300 5-Sterne-Bewertungen und das wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht.

Todesmal ist für mich mit das beste Buch der gesamten Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Dabei hat mir wirklich jedes bisher gelesene Buch von Andreas Gruber ausgesprochen gut gefallen
Das 5. Band ist von der Geschichte her wirklich etwas ganz besonderes, etwas einmaliges. Die Idee dahinter ist grandios, die Umsetzung noch grandioser ... und auch dieses Mal habe ich mir die Geschichte von Achim Buch vorlesen lassen, der tatsächlich einfach nur das I-Tüpfelchen verkörpert. Ein Jahres-Highlight durch und durch!!


Sonntag, 5. Januar 2020

{Rezension} Romy Hausmann - Liebes Kind

Beschreibung: 

Seit 14 Jahren hält er sie gefangen, in einer fensterlosen Hütte im Wald. In diesem Verlies hat sie ihm zwei Kinder geboren.
Ihr Familienalltag folgt einem genauen Ablauf: Mahlzeiten, Toilettengänge - alles ist streng geregelt.
Am Abend singt sie ihren Kindern Gute-Nacht-Lieder, am Tag gibt sie ihnen Unterricht.

Der Vater sorgt für seine Familie, er beschützt sie vor der Welt da draußen. Und niemand kann ihm seine Frau und seine Kinder jemals wegnehmen, denn es weiß ja niemand, wo sie sind ...

Persönliche Meinung: 

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt.

- die wichtigste Protagonistin
- eines Kindes
- eines Vaters

Allein die verschiedenen Kapitel und die verschiedenen Blickwinkel auf ein und dasselbe Problem.
Unglaublich, wie Romy Hausmann das auch noch in ihrem ersten Buch geschafft hat. Sie ist für mich durch diese Geschichte zu einer Autorin aufgestiegen, von der ich in Zukunft auf jeden Fall mehr lesen werde.

Ein Thriller, an dem man in diesem Jahr einfach nicht vorbeikam... der da anfängt, wo andere schon wieder aufhören. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen regelrecht inhaliert. Der Grund, weshalb dieses Buch mit zu meinen Highlights gehört.


Mittwoch, 1. Januar 2020

gelesen | 2019

Hallo alle zusammen.

Zuerst wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr und hoffe, Ihr seid gut reingekommen.

Im Dezember habe ich vier Bücher gelesen. Die Rezensionen dazu erscheinen alle vom 05.01.2020 - 15.01.2020. Und danach geht es ganz normal weiter.

2019 habe ich leider bei weitem nicht so viel gelesen, wie ich gewollt hätte. Ein bisschen was ist es trotzdem geworden und diese Bücher bzw. Rezensionen wollte ich Euch trotzdem noch zeigen.

VOX -  Christina Dalcher 
                                                       Runa - Vera Buck 
                            Echo der Hoffnung / Outlander Bd. 7 - Diana Gabaldon 
       Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken | Vorgeschichte - Terry Brooks 
                                   Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis 
                       Das Spiel der Könige / Waringham-Saga Bd. 3 - Rebecca Gablé 

Folgende Rezensionen erscheinen noch: 

                                Liebes Kind  - Romy Hausmann ★
             Todesmal / Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez Bd. 5 - Andreas Gruber 
                          Glas / Der dunkle Turm Bd. 4 - Stephen King 
                                After Passion / AFTER 1 - Anna Todd 


Insgesamt waren das 6229 Seiten.

Für 2020 möchte ich mir wieder mehr Zeit für mich nehmen, deutlich mehr lesen und auch wieder aktiver auf meinem Blog sein. 😀

Mittwoch, 4. September 2019

{Rezension} Rebecca Gablé - Das Spiel der Könige / Waringham-Saga Bd. 3 | unbezahlte Werbung

Beschreibung: 

England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham.
Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an.
Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königen Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu sichern.
Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar.

Persönliche Meinung: 

Es ist viel Zeit vergangen, seit ich den 2. Teil Die Hüter der Rose gelesen habe und da ich das Buch auch nicht mehr besitze, kann ich leider nicht sagen, ob der Anfang von diesem Teil, zum Ende des vorherigen Bandes passt. Aber im Grunde spielt das gar keine Rolle, weil es immer wieder große Zeitsprünge gibt.

Figuren, die in Die Hüter der Rose noch eine entscheidende Rolle eingenommen haben, sterben quasi direkt zu Beginn. Was mich zum Teil unglaublich gefreut aber auch traurig gestimmt hat. Immerhin schließt man den ein oder anderen Charakter bei solch einer Reise dann doch irgendwie ins Herz

Wie dem Klappentext bereits zu entnehmen ist, steht hauptsächlich Julian of Waringham im Mittelpunkt.
Während die meisten Mitglieder des Hauses von Anfang an sehr sympathisch wirken, wurde ich mit Julian ziemlich lange nicht richtig warm. Ich konnte auch viele seiner Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Ich bin froh, dass sich das mit der Zeit geändert hat.

Rebecca Gablé hat durchgehend einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Wie bereits jedoch mehrfach erwähnt, neigt sie dazu, Ausdrucksweisen und die Art, wie sie was beschreibt, ständig zu wiederholen.
Im 3. Band dieser Saga scheint Gablé daran gearbeitet zu haben, weil mir keine Wiederholungen großartig aufgefallen sind.

Auch wenn ich extrem lang für Das Spiel der Könige gebraucht habe, freue ich mich schon auf den nächsten Band. Da nehme ich mir dann auch vor, nicht mehr wirklich zu pausieren, weil man den Zusammenhang der Ereignisse nicht mehr ganz nachvollziehen kann. Jedenfalls ging es mir so.
Jetzt werde ich mich aber erstmal auf andere Geschichten konzentrieren.


Sonntag, 11. August 2019

{Rezension} Emily Gunnis - Das Haus der Verlassenen | unbezahlte Werbung

Beschreibung:

Sussex, 1956: Als Ivy von ihrem Geliebten Alistair schwanger wird, wendet er sich von ihr ab. Aus diesem Grund wird sie nach St. Margaret's geschickt. Einem Heim für ledige Mütter in Preston.
Hier soll sie durch harte Arbeit Buße tun, Misshandlung durch die grausamen Nonnen ist an der Tagesordnung.
Für sich selbst hat Ivy schließlich keine Hoffnung mehr - aber zumindest ein anderes Mädchen will sie retten ...

2017 findet die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern einen Brief. Von Ivy an Alistair.
Wie ist der in den Besitz ihres Großvaters gelangt?
Sam ist selbst alleinerziehende Mutter und von Ivys Geschichte tief berührt. Auch wittert sie eine Story, die sie beruflich weiterbringen könnte. Doch als Sam tiefer in die unmenschlichen Zustände in St. Margaret's eindringt, stößt sie immer wieder auf geheimnisvolle Todesfälle.
Eine gefährliche Spur zeigt, dass auch ihre eigene Familiengeschichte mit der des dunklen Klosters verwoben ist.

Persönliche Meinung: 

Nach langer Zeit wieder mal für mich eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. In der Regel packt mich der Teil, der in der Vergangenheit spielt deutlich mehr, wie auch in diesem Fall.
Der Aufbau und der Verlauf dieser Zeitebene gestaltet sich auch wirklich interessant. Aber naja, das war es dann auch. Denn richtig spannend fand ich ihn leider doch nicht.
Während an dieser Stelle zumindest Interesse geweckt wurde, fand ich die Gegenwart von Anfang an ziemlich langweilig.

Ich wage mal zu behaupten, dass es vor allem am Schreibstil lag. Denn dieser wirkte auf mich irgendwie ganz seltsam aneinander gereiht. Die Dialoge irgendwie erzwungen. Als käme es der Autorin einfach darauf an die Seiten zu füllen.
Dadurch war es phasenweise wirklich anstrengend überhaupt in diesem Buch zu lesen oder gar nach ihm zu greifen. Sehr, sehr schade... weil ich tatsächlich irgendwo überzeugt davon bin, dass man aus der Grundidee viel mehr hätte machen können.


Trotzdem bedanke ich mich ganz herzlich bei Bücher.de - denn durch die Teilnahme am Testleser-Programm, wurde mir dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 14. April 2019

{Rezension} Terry Brooks - Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken | Vorgeschichte - unbezahlte Werbung

Beschreibung: 

Der Elfen-Mensch-Mischling Shae Ohmsford lebt zufrieden in dem kleinen Ort Schattental - bis der mysteriöse Zauberer Allanon auftaucht und dem jungen Mann das Vermächtnis seiner Familie offenbart.
Shae ist der letzte Nachfahre des Elfenhelden Shannara, und nur er kann dessen mystisches Schwert führen. Und damit ist Shae der einzige, der den mächtigen Hexenmeister Brona aufhalten kann.
Denn dieser fürchtet nur eine Waffe: das Schwert von Shannara.

Persönliche Meinung: 

Anfangs wusste ich nicht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt und habe bereits 2016 mit Elfensteine begonnen.
Dinge, die ich dort kritisiert habe, haben mich hier irgendwie gar nicht mehr gestört. Obwohl ich mich im Fantasy-Genre nach wie vor leider - mit Ausnahme dieser Geschichte - gar nicht bewege.

Trotzdem muss ich hier erneut positiv anmerken, dass ich es sehr mag, wie der Autor den Leser durch fein ausgearbeitete Dialoge, mit der fremden Welt bekannt macht.
2 - 3 Seiten haben gereicht und ich war vom Inhalt und Geschehen total gefesselt. Der Schreibstil rundet alles perfekt ab.

Was mich jedoch wirklich sehr gestört hat, war die Tatsache, dass Terry Brooks über 650 Seiten lang so ein Geheimnis um das Schwert und den Hexenmeister macht.
Steht Shae aber endlich mal vor genau diesen Figuren geht alles so schnell, dass man vielleicht zusammengefasst in 10 - 15 Seiten schon zum Ende kommt.
Die eigentliche Reise, die Gefahren und Strapazen haben mich mehr unterhalten und fand ich auch wesentlich spannender als das Aufeinandertreffen zwischen Shae und dem Hexenmeister bzw. dem Halbelfen und dem Schwert von Shannara.
Und das ist sehr schade. Ich habe mir einen würdigen Höhepunkt erhofft, der einfach nicht kam.

Von allem anderen bin ich aber so begeistert, dass ich die Reihe nach und nach auf jeden Fall weiterlesen werde.


Sonntag, 17. März 2019

Phlebicum - Venenzentrum an der Rue / Wiesbaden | Bewertung

Ende 2018 bekam ich ganz überraschend nach einer routinemäßigen Blutentnahme von meiner Ärztin den Hinweis, möglichst schnell einen Phlebologen aufzusuchen.

Ich hatte noch nie mit einem Arzt dieser Fachrichtung zu tun und telefonierte mich einfach durch.
Bei Phlebicum wurde ich direkt als Notfall eingestuft und sollte mich am nächsten Morgen dort vorstellen.
An diesem Tag war ich das erste und zugleich auch das letzte Mal dort.

Mir ist noch nie ein Arzt begegnet, der nicht nur Arroganz ausstrahlt, sondern auch noch arrogant ist.
Ein Arzt, der seine Patienten nicht ernst nimmt.
Ein Arzt, der seinen Patienten scheinbar Fragen stellt, die überhaupt nichts mit dem Verdacht einer Diagnose zu tun haben und ihn zudem nicht einmal etwas angehen.
Ein Arzt, der seinen Patienten - jedenfalls mir - vom ersten Moment an das Gefühl gibt, nicht gut bei ihm aufgehoben zu sein.
Ein Arzt, der es noch nicht mal für nötig hält, sich von seinen Patienten zu verabschieden.

Da die Praxis recht klein ist, möchte ich an dieser Stelle keinen Namen nennen.

Leider weiß ich nicht, ob ich einfach nur Pech hatte, oder ob dieser Mann tatsächlich jeden so behandelt. Aber ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass ich diese Praxis nie wieder betreten und diesen Arzt meinem Umfeld auch nicht empfehlen werde.

Die Arzthelferinnen hingegen sind wirklich sehr sympathisch.

Mittwoch, 13. März 2019

{Rezension} Diana Gabaldon - Echo der Hoffnung / Outlander Bd. 7 | unbezahlte Werbung

Klappentext: 

In den amerikanischen Kolonien ist der Krieg ausgebrochen, doch Jamie Fraser und seine geliebte Frau Claire, Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, weigern sich, zu den Waffen zu greifen.
Denn heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? 

Jamie beschließt, die Rebellen mit Flugblättern zu unterstützen, aber seine Druckerpresse steht noch in Schottland.
Und so nehmen Jamie und Claire Abschied von Fraser's Ridge und treten eine lange, gefährliche Schiffsreise über den Atlantik an ...

Persönliche Meinung:

"Hochspannung und Herzklopfen sind garantiert"

Ein Zitat, der Laura-Zeitschrift entnommen, welches auf dem Buchrücken zu finden ist und ich so überhaupt nicht unterschreiben würde.

Die geliehene Zeit fand ich ja schon anstrengend, doch dieses Band übertrifft tatsächlich alles. Ich fand es von vorne bis hinten langweilig. Ich kam kaum und/oder auch nur mit Mühe in diese Geschichte hinein und bin jetzt einfach nur froh, dass ich es abschließen konnte.

Auch dieser Teil wurde von Brigitta Assheuer gesprochen. Und auch wenn mich die Geschichte an dieser Stelle fast durchgehend gelangweilt hat, bin ich von der Art, wie diese Frau liest, nach wie vor einfach nur begeistert.

Nach dem nächsten Band werde ich jetzt erstmal einige Zeit lang nicht greifen. Ich glaube, ich habe etwas zu viel von dieser Geschichte gesuchtet.



Sonntag, 10. März 2019

{Rezension} Vera Buck - Runa

Beschreibung:

Paris, Ende des 19. Jahrhunderts.
In einer Epoche, die den Beginn des Wissenschaftszeitalters markiert, umwebt etwas Geheimnisvolles das Leiden der Hysterie.
Der berühmte Nervenarzt Dr. Charcot scheint der Einzige zu sein, der es durchschaut. Seine wissenschaftlichen Theorien sind weltberühmt.
Jede Woche führt er seine Patientinnen einem begeisterten Publikum vor, hypnotisiert sie und lässt sie tanzen.

Dann aber wird ein kleines Mädchen in die Anstalt eingeliefert, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt.
Die versammelte Pariser Ärztewelt ist ratlos angesichts ihres Leidens.
Allein der Medizinstudent Jori Hell nimmt die Herausforderung an und will das bis dahin Undenkbare wagen.

Um Runa zu heilen, schlägt er vor, den ersten psychochirurgischen Eingriff der Geschichte vorzunehmen, und verlangt im Gegenzug den lang ersehnten Doktortitel. Doch er lässt sich auf eine folgenschwere Wette ein. Denn was Jori nicht weiß, ist, dass die Ärzte, die er so bewundert, ihre ganz eigenen Interessen an dem Eingriff verfolgen und dass auch das Mädchen sich nicht durchschauen oder gar manipulieren lässt.

Wo Runa hingeht, zieht ihr Wahn sich wie eine düstere Spur durch ganz Paris.
Selbst in der Haut einer Leiche, findet man ihre Zeichen.
Zu spät wird Jori klar, dass Runa sein dunkelstes Geheimnis kennt und mit diesem Wissen nicht nur ihn, sondern die ganze Riege der angesehenen Ärzte zu Fall bringen kann.

Persönliche Meinung:

Nach gerade einmal 64 Seiten habe ich das Buch abgebrochen.
Ich habe tatsächlich ein paar Tage lang darüber nachgedacht, ob ich das wirklich tun soll. Denn irgendwo glaube ich ja, dass der Spannungsbogen erst dann zu steigen beginnt, wenn Runa in der Klinik eintrifft.

Allerdings empfinde ich den Schreibstil als so anstrengend, dass das Lesen am Ende überhaupt keinen Spaß mehr macht. Vera Buck verliert sich regelrecht in ihren Be- und Umschreibungen, dass es auf mich so wirkt, als würde sie dabei die Geschichte selbst aus den Augen verlieren.
Denn auf diesen 64 Seiten kann ich genau drei Ereignisse zusammenfassen:

1. Eine Frau wird abgeholt.
2. Zwei Freunde sehen sich nach langer Zeit wieder.
3. Eine Vorführung von Dr. Charcot.

und in genau dieser Vorführung hatte ich keine Lust mehr dem restlichen Verlauf oder gar der gesamten Geschichte zu folgen.
Jedes Mal, wenn Dr. Charcot sprach oder sich auch nur bewegte, hätte ich ihm am liebsten eine runtergehauen. Er stank mir mit seiner Arroganz noch viel weiter als bis zum Himmel!!


Mittwoch, 6. März 2019

{Rezension} Christina Dalcher - VOX

Beschreibung:

Die USA der heutigen Zeit. Ein Land, in dem jedoch alles ganz anders ist.

Frauen, die ihr Leben nicht mehr leben dürfen.
Frauen, die ihren Job nicht mehr ausüben dürfen.
Frauen, die ihren Hobbys nicht mehr nachgehen dürfen.
Frauen, die keine eigene Meinung mehr haben dürfen.
Alles, was ihnen bleibt, sind 100 Wörter am Tag. ...

Persönliche Meinung: 

... mehr lässt die Regierung in dieser Geschichte nicht zu. Versucht eine Frau diese Grenze zu überschreiten, wird sie durch Folter wieder zum Schweigen gebracht.

Eine dystopische Welt, die ziemlich erschreckend aber in meinen Augen gar nicht so unrealistisch ist. Eine Welt die zeigt, was passieren kann, wenn die falschen Personen an die Macht kommen und diese nutzen.

Eine Geschichte, die sehr eindringlich und realistisch beschrieben wird, die sehr polarisiert. Die einen, die im Inhalt fast nur frauenfeindliches sehen und das Buch vielleicht aus diesem Grund verabscheuen. Und die anderen, die sehr fasziniert sind.
Ich persönlich gehöre da definitiv zur letzteren Gruppe, weil mir hier die Autorin eine Figur präsentiert, mit der ich gelitten habe, deren Entscheidungen ich so, so gut nachempfinden und auch nachvollziehen konnte.

Lediglich das Ende (etwa die letzten 50 Seiten) haben mir überhaupt nicht gefallen.
Alles wirkte so erzwungen, so leicht. So absolut nicht zum Rest passend. Als wollte Christina Dalcher einfach unbedingt zum Ende kommen.


An dieser Stelle möchte ich mich bei Bücher.de bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Gleichzeitig möchte ich mich aber auch ganz herzlich beim Team entschuldigen, dass diese Rezension aufgrund einer Leseflaute so lange hat auf sich warten lassen. Es tut mir wirklich sehr, sehr leid!


Sonntag, 3. März 2019

Want to read | März - Juni 2o19

Hallo ihr Lieben!

Da 2019 bereits voll im Gange ist, habe ich mir für die nächsten 4 Monate nur folgende Bücher vorgenommen:

Echo der Hoffnung / Outlander Bd. 7 - Diana Gabaldon 
Das Spiel der Könige / Waringham-Saga Bd. 3 - Rebecca Gablé 
Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken - Terry Brooks
Glas / Der dunkle Turm Bd. 4 - Stephen King

Es überrascht mich selbst, dass ich nun endlich wieder Lust habe zu lesen, nachdem ich über ein halbes Jahr kein einziges Mal ein Buch auch nur für eine Minute in die Hand genommen habe.
Deshalb mag ich es jetzt nicht übertreiben. 😅


Mittwoch, 27. Februar 2019

gelesen | 2018

Hallo ihr Lieben!

Lang ist es her, dass von mir irgendwas gepostet wurde.
Ich hatte einiges um die Ohren und zugleich über mehrere Monate hinweg keine einzige Seite gelesen.
Doch das soll sich jetzt auf jeden Fall wieder ändern, deshalb fasse ich hier jetzt erstmal einfach nur zusammen, was ich letztes Jahr überhaupt gelesen habe.

Unsere verlorenen Herzen - Krystal Sutherland ★  (Rezensionsexemplar)
Tanz auf Glas - Ka Hancock 
Grabkammer / Jane Rizzoli Bd. 7 - Tess Gerritsen 
Sleeping Beauties - Stephen King & Owen King ★ (Rezensionsexemplar) 
Das Nebelhaus - Eric Berg 
Ich bin die Angst / Francis Ackerman Bd. 2 - Ethan Cross 
Das flammende Kreuz / Outlander Bd. 5 - Diana Gabaldon 
Das Lächeln der Fortuna / Waringham-Saga Bd. 1 - Rebecca Gablé 
Schwarz / Der dunkle Turm Bd. 1 - Stephen King 
Ein Hauch von Schnee und Asche / Outlander Bd. 6 - Diana Gabaldon 
Drei / Der dunkle Turm Bd. 2 - Stephen King ★★★★★
tot. / Der dunkle Turm Bd. 3 - Stephen King ★★★★★
Die Hüter der Rose / Waringham-Saga Bd. 2 - Rebecca Gablé ★★
Die letzte Stunde / Minette Walters ★★

gelesen: 11
abgebrochen: 3
Seitenzahl: 8175

Leider bin ich 2018 nicht einmal im Ansatz an die Anzahl der gelesenen Bücher herangekommen, die ich 2017 gelesen habe. Aber ich versuche trotzdem erneut an der Menge zu kratzen. 😉

Mittwoch, 17. Oktober 2018

{Rezension} Minette Walters - Die letzte Stunde

Klappentext:

Südengland, 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand.
Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen.
Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener.

Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt?
Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen?
Werden die kargen Vorräte reichen?

Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen ...

Persönliche Meinung:

Puh... lang ist es her, dass ich mich überhaupt an eine Rezension gewagt habe. Oder überhaupt nach einem Buch gegriffen habe. Trotzdem schwirrt mir die ganze Zeit diese noch nicht veröffentlichte Rezension im Kopf herum. Obwohl ich dieses Buch nicht einmal beendet habe.

Seitdem ich mit der Waringham-Sage begonnen habe, interessiert mich nahezu alles, was die Pest thematisiert. Deshalb hat mich dieser Klappentext so angesprochen.
Aus Angst über unnötige Längen habe ich es zur Angewohnheit werden lassen, mir einen historischen Roman vorlesen zu lassen.

Gabriele Blum vertont dieses Buch. Sie hat eine wirklich angenehme Stimme. Aber sie... naja... liest einfach verdammt schlecht.
Jede Situation - vor allem der im Klappentext erwähnte Mord - werden so beiläufig rübergebracht, dass es langweiliger nicht sein könnte. Aber müsste nicht genau diese Stelle eine der Höhepunkte in dieser Geschichte sein?
Blum liest allerdings so tonlos von einer gefundenen Leiche, dass man an dieser quasi ungeachtet vorbeilaufen könnte, wenn sie einem plötzlich vor die Füße fallen würde.

Dadurch kann ich dieser Geschichte leider nichts abgewinnen und habe sie fast genau bei der Hälfte dann auch abgebrochen. Seitdem fehlt mir absolut die Lust überhaupt nach einem Buch zu greifen... was ich wirklich sehr schade finde. Aber da muss ich nun wohl durch.

Trotzdem bedanke ich mich ganz herzlich beim Heyne-Verlag, der mir dieses Buch kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Mittwoch, 18. Juli 2018

Bewertung | "Bombay Haus" Lieferservice in Wiesbaden

Ich wolte mir mit meiner besten Freundin einen schönen Abend machen.
Indem wir uns auf die Couch werfen, irgendeinen Film schauen und was zu Essen bestellen.
Bestellt wurden:
Zwei Döner - einer davon neben dem Fleisch auch noch mit Salat, Weichkäse, Tomaten, Gurken und Knoblauchsauce zusätzlich auch noch scharf.
Der zweite Döner identisch jedoch ohne Salat.
Eine Bombay-Pizza und ein Nudelgericht mit Sahne-statt Tomatensauce.
Die telefonische Bestellung verlief gut.
Genannt wurde eine Lieferzeit von 65 Minuten.
Meine Gesprächspartnerin (die Chefin) sagte, dass es das Nudelgericht nicht mit Sahnesauce gibt, das sie aber eine Ausnahme machen.
Wie jedoch danach alles gelaufen ist, ist eine absolute Kathastrophe.
Nach 60 Minuten rief mich der Fahrer an um mir mitzuteilen, dass er jeden Moment losfährt.
Aus diesem Grund kontaktierte ich nochmal diesen Lieferdienst, um mich danach zu erkundigen, wieso der Fahrer erst losfährt und verwies auf die mir genannte Lieferzeit.
Die Geschäftsführerin wollte mir daraufhin weis machen, dass der Fahrer schon lange unterwegs sei, aber anscheinend einfach nur nicht die Adresse findet und sprach auch mit einem gereizten Unterton.
Am Ende haben wir 1,5 h lang auf die Bestellung gewartet.
Erhalten haben wir aber nicht das, was bestellt wurde.
Das Brot vom Döner war total durchweicht, sodass das Fleisch beim Essen aus allen Seiten gefallen ist.
Auf beiden waren jeweils zwei Tomaten- und Gurkenscheiben, jedoch keine Knoblauchsauce und auch die Schärfe war nicht vorhanden.
Die Pizza sah aus, als hätte man sie einfach hingerotzt und war total mit indischen Gewürzen und Curry überwürzt.
Alles war so extrem scharf, dass man wirklich gar nichts vom Belag der Pizza geschmeckt hat.
Ich habe zwei Mal in ein kleines Stück gebissen und anschließend die komplette Pizza in den Müll befördert.
Statt der versprochenen Sahnesauce gab es Tomatensauce mit einem Klecks Sahne. Und wegen dieser Sahne einen Aufpreis.
Ich habe noch nie in meinem Leben von einem Lieferdienst eine Bestellung erhalten, in der tatsächlich überhaupt nichts geschmeckt hat, dafür aber alles im Müll gelandet ist. Für diesen Müll habe ich auch noch 34 Euro bezahlt. Die komplette Summe habe ich nur bezahlt, weil mir während dem Warten schon klar war, dass ich dort nicht mehr bestellen werde und ich mir meine Stimmung durch eine Diskussion nicht noch mehr vermiesen wollte.
Wenn man mir für die Lieferung einen Zeitraum nennt, erwarte ich, dass man sich an diesen hält!
Obendrauf war der Fahrer unglaublich unfreundlich. Kein Danke, kein Bitte oder was auch immer, Stattdessen ein unüberhörbares Fremdsprachengemurmel.
Dieser Laden ist ales andere als zu empfehlen.