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Freitag, 29. April 2016

{Rezension} Stephen King - Puls

Beschreibung:

01. Oktober. 15:00 Uhr

Als Clay durch Bostons Straßen läuft... glücklich, weil er es nach langer Zeit endlich geschafft hat, eins seiner Comics zu verkaufen, muss er mit ansehen, wie ein Mann seinem Hund ein Ohr abbeißt, wie alle Menschen scheinbar grundlos aufeinander losgehen und sich gegenseitig abschlachten.

Während in der gesamten Stadt das reinste Chaos ausbricht, gelingt es Clay nur mit sehr viel Mühe und Not sich in Sicherheit zu bringen.

Clay begreift sehr schnell, dass diese Situation durch die Handys ausgelöst wurde und das alle betroffen sind, die um 15:00 telefoniert haben.

Der Grund, weshalb Clay nur noch an Johnny denkt. Seinen 12 Jahre alten Sohn - der vor wenigen Tagen erst ein Handy geschenkt bekommen hat. Deshalb setzt Clay alles daran seinen Sohn zu finden.

Persönliche Meinung:

Bereits auf den ersten Seiten bricht in Boston der absolute Wahnsinn aus und der Leser verfolgt, wie Clay sich durch die Stadt schlägt... wie er wenige Personen kennenlernt, die noch normal zu sein scheinen und sich in Sicherheit bringt.

Dabei wirkt der Schreibstil so, als würde man das ganze Geschehen direkt vor Ort mitverfolgen. Es gibt recht wenige Stellen, die langatmig erscheinen, was ziemlich untypisch für King ist

Die vom "Puls" getroffenen Menschen (Phoner) verhalten sich fast schon wie Zombies. Diese sind jedoch nicht mit den Zombies aus z.B. The Walking Dead zu vergleichen, denn sie entwickeln im Laufe der Geschichte eine Intelligenz und versuchen Normies (die wenigen verbliebenen Menschen, die nicht vom Puls getroffen wurden) zu kontrollieren.

Eine irgendwie wirklich interessante Thematik. Erstaunlich, dass dieser Roman bereits 2006 erschienen ist. Zu einer Zeit, als die Menschen noch nicht so "besessen" von ihren Handys waren wie heute.

Ich habe 15 Stephen King Romane gelesen. Ausnahmslos alle waren wirklich atemberaubend gut!! Doch Puls hat mich leider nicht so überzeugt, wie ich es eigentlich von King gewöhnt bin.

Die Geschichte ist wirklich sehr gut gelungen und sehr spannend... bis man die letzten 150 Seiten erreicht. Ab da hatte ich das Gefühl, dass die Luft einfach raus ist. Ich fand es überhaupt nicht mehr spannend. Ich hatte schon keine Lust mehr zu lesen, wenn ich daran dachte, dieses Buch noch beenden zu "müssen"... stattdessen habe ich mir tagelang doch lieber andere Beschäftigung gesucht. ... sehr, sehr schade.



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