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Samstag, 10. August 2013

{Rezension} Charlotte Link – Der Beobachter

Beschreibung:


Samson hat Sehnsucht nach einem eigenen Glück, einer Familie und Geborgenheit. Aber das Leben meint es nicht so gut mit ihm. Pech in der Liebe und im Job lassen ihn verzweifeln. Er beginnt aus Enttäuschung seine Nachbarschaft zu beschatten und genau Buch über die Lebensgewohnheiten seiner Nachbarn zu führen. Eine Nachbarfamilie, die Wards erweckt mit ihrem scheinbar perfekten Leben sein besonderes Interesse. Gillian, Mann Tom und Tochter Becky passen genau in das von Samson gewünschte Leben. Doch schon bald stellt er fest, dass auch in dieser Familie nicht alles perfekt ist.

Gillian ist durchaus nicht überglücklich in ihrer Familie und auch nicht in ihrer Ehe. Becky ist in der Pubertät und macht ihren Eltern das Leben schwer. Tom verbringt zu viel Zeit mit seiner Arbeit/seinem Sport und vernachlässigt dadurch die Familie.

Auf einem Schulfest lernt Gillian den Sportlehrer ihrer Tochter kennen John… und lässt sich gegen den Rat ihrer besten Freundin auf eine Affäre mit ihm ein. Gillian verliebt sich in John. Alles scheint sich für Gillian positiv zu entwickeln, bis sie eines Tages die Leiche ihres Mannes im Haus vorfindet.


Schnell werden Zusammenhänge zwischen dem Mord an Tom und vorhergehenden Morden an älteren alleinstehenden Frauen hergestellt. Samsons Verhalten weckt die Aufmerksamkeit der Ermittler. Er gerät in das Visier der Ermittlungen und wird zum Verdächtigen. Aber ist Samson tatsächlich ein kühler Mörder?

Persönliche Meinung:

Der Beobachter ist ein unglaublich gut zu lesendes Buch. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen und hätte am liebsten gar nicht aufgehört. Charlotte hat geschaft, im Buch immer auf verschiedene Erzählperspektiven zu greifen, was die Geschichte sehr interessant macht. Man kann sich also in fast alle Charaktere hineinversetzen.

Ich habe mich einige Male ertappt, voreilige Schlüsse zu ziehen. Aber man muss bei diesem Buch wirklich auf der Hut sein. Irgendwie ist nichts, wie es zu sein scheint. Aber genau das macht es so unwiederstehlich.

Einziger Minuspunkt war, dass man relativ lange vor dem Ende bereits weiss, wer der Täter ist. Das Ende ist dann einfach nur noch eine Abrundung der Geschichte. Trotzdem sehr empfehlenswert.



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