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Sonntag, 1. September 2013

{Rezension} S. J. Watson – Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

Beschreibung:

Christine Lucas wacht nach einem Unfall jeden Morgen auf und weiß nichts mehr, weder wer sie ist, noch in welchem Raum sie sich befindet, kennt den Mann nicht, der neben ihr im Bett liegt. Jeden Morgen ist sie komplett verwirrt, kann nur aus den Schilderungen ihres Mannes ein schwaches Bild von sich und ihrer Vergangenheit aufbauen. Doch Dr. Nash, ein Neurologe an ihrer Seite, der ihre Amnesie zu Forschungszwecken mit verfolgt, hilft ihr in kleinen Stücken weiter. Er bittet sie, Tagebuch zu führen, ruft sie jeden Tag an, versucht ihr zu helfen. Von alledem soll ihr Mann Ben aber nichts wissen und langsam wird ihr auch klar, dass er ihr nicht die Wahrheit sagt. Je mehr sie sich erinnert, je mehr Puzzleteile ihres bisherigen Lebens sie zusammenfügt, desto verworrener und lebensbedrohlicher wird es für sie.

Persönliche Meinung: 

Mit „Ich darf nicht schlafen“ ist S.J. Watson ein grandioser erster Thriller gelungen. Der größte Teil des Buches ist in Form eines Tagebuches von Christine geschrieben. Dabei hat man das Gefühl sehr intim in ihre Gedanken und Gefühle einzutauchen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und es wird gekonnt Spannung aufgebaut. Manchmal nervt es, dass Gespräche öfters geführt werden und man ein bisschen das Gefühl hat sich im Kreis zu drehen. Dadurch wieder allerdings auch wiederrum verdeutlich, wie es für Christine und ihren Mann sein muss jeden Tag die selben Gespräche zu führen.

Christine und ihre Art mit der Tatsache ihrer Amnesie umzugehen gefiel mir sehr gut. Ihr Kampf sich ein Leben aufzubauen, ihre Hoffnungen, Sorgen und Ängste wurden durch die Tagebuchform sehr plakativ dargestellt.

Auch wenn die Grundidee nicht wirklich neu ist, überrascht S.J. Watson mit einem grandiosen Psychothriller. Ohne viel Blut, Gewalt und andere Grässlichkeiten schafft es Watson von der ersten Seite an Spannung zu erzeugen und macht es einem schwer das Buch zur Seite zu legen.


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