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Freitag, 17. Oktober 2014

{Rezension} Erik A. Sund - Krähenmädchen / Victoria Bergman Bd.1

Beschreibung:

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, ehe er selbst zum Monster wird?

Persönliche Meinung:

Dieses Buch hat einen flüssigen Schreibstil. Das ist auch schon das einzig Positive an dieser Geschichte.
Ich konnte mich die ganze Zeit über weder mit der Schreibweise, noch mit der Aussprache der Orte bzw. Personen-Namen anfreunden.
Ich bin es gewohnt, dass ein Autor seine Protagonisten und die Umgebung, in der sich diese Figuren aufhalten, etwas beschreibt, um bei dem Leser ein Bild von allem entstehen zu lassen. Dies kommt hier so gut wie gar nicht vor.
Die Kapitel sind sehr kurz und die Perspektive, aus welcher berichtet wird, wechselt ständig, was für mich auf Dauer anstrengend ist und keinerlei Spannung erzeugt.
Ich hatte auch den Eindruck, dass der Autor die familiären Probleme der Kommissarin und die psychische Verfassung der Psychologin interessanter fand als die eigentlichen Ermittlungen. Denn diese geraten total in den Hintergrund.
Desweiteren würde ich dieses Buch nicht als einen “Psychothriller” sondern höhstens als “Krimi” beizeichnen. Denn nichts, was man als “Psycho” hätte ansehen können, war vorhanden.
Mit diesem Buch habe ich gemerkt, dass die skandinavischen Autoren und Geschichten, die rund um Schweden spielen, nichts für mich sind.



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