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Montag, 15. Dezember 2014

{Rezension} Rainer Löffler - Blutsommer / Martin Abel Bd.1

Beschreibung:

Es ist ein heißer und wunderschöner Sommer in Köln. Doch die Idylle wird empfindlich gestört als eine Familie bei einem Wochenendausflug über eine übel zugerichtete Leiche stolpert. Schnell stellt sich heraus dass hier ein wahnsinniger Serienmörder umgeht.

Die Polizei ruft Martin Abel – den besten Fallanalytiker deutschlands – und seine Kollegin Hannah Christ zur Unterstützung. Gemeinsam versuchen sie den Mörder, dessen Art zu töten ihm den Beinamen „Der Metzger“ eingebracht hat, zu stellen.

Persönliche Meinung:

Das Buch ist in verschiedene Tage unterteilt. Innerhalb der Tage, gibt es verschiedene Kapitel, in denen entweder aus der Sicht von Martin Abel oder des Mörders erzählt wird. Ab und zu gibt es ein Kapitel, in dem die Vergangenheit des Mörders beschrieben wird, bei dem klar werden soll, wie er zu einem so grausamen Menschen werden konnte. Im letzten Drittel der Geschichte denkt man, man weiß nun endlich, wer der Mörder ist, doch es kommt ganz anders, als man denkt.

Der Schreibstil des Autors ist super, er beschreibt die Dinge sehr genau und detailliert. Dabei wird keine Rücksicht auf schwache Nerven genommen, denn der Metzger ist wirklich nicht nett zu seinen Opfern.

Mit Martin Abel hat Rainer Löffler eine sehr interessante Persönlichkeit entworfen, da dieser doch einen sehr speziellen Charakter hat, nicht unbedingt leicht im Umgang und etwas eigen ist. Besonders, da sein Verhalten nicht aus großen psychischen Problemen entstanden ist, wie bei vielen modernen Ermittlern. Und trotz seiner vielen kleinen Macken und Eigenarten war er mir irgendwie trotzdem sympathisch, auch wenn er irgendwie ein ganz schöner Rüpel und selten von genießbarer Laune ist.

Im Großen und Ganzen hat mir diese Geschichte echt gut gefallen. Womit ich zu Beginn überhaupt nicht gerechnet hätte!


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