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Montag, 2. Februar 2015

{Rezension} Guillaume Musso – Nachricht von dir

Beschreibung:

New York, John-F.-Kennedy-Flughafen. Ein Mann und eine Frau prallen im Schnellrestaurant aufeinander – und fluchen. Ein Sandwich fällt zu Boden, ein Glas Cola wird verschüttet, beide kehren sich den Rücken, um sich nie wiederzusehen. Doch zuhause angekommen – er in San Francisco, sie in Paris – , stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Handys, in denen intimste Informationen gespeichert sind. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und was sie dort entdecken, erscheint ihnen wie ein Wink des Schicksals: Denn ihre Leben sind bereits seit langer Zeit miteinander verknüpft.

Persönliche Meinung:


Ich kopiere sehr selten den Klappentext um den Inhalt zu beschreiben. Oft finde ich nämlich, wird doch etwas zu wenig erzählt. Bei diesem Buch habe ich es jedoch mit Absicht getan, damit der Leser versteht was ich meine, wenn ich jetzt diese Rezension schreibe.

Wenn man den Titel der Geschichte liest, erwartet man wohl eine Art Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen am Flughafen begegnen und durch die Tatsache, dass beide ihre Handys vertauschen irgendwie zueinander finden. Eine etwas kitschige Vorstellung, aber ja, wenn ich eine Liebesgeschichte lesen will, dann sollte es vielleicht ungefähr so ablaufen.

Was erwartet den Leser aber stattdessen? Zuerst einmal wird man hier mit zwei Personen – Jonathan und Madeline – konfrontiert, die einen direkt unsympathischen Eindruck erwecken. Besonders Madeline stellte ich mir anfangs als ziemliche Zicke vor und war deswegen schon mal etwas weniger begeistert. Auf jeden Fall vertauschen die beiden eben ihre Handys und stellen erst in Paris und San Francisco fest, was ihnen da blödes passiert ist. Beide beschließen schnell, die Handys per Kurier an den jeweiligen Besitzer zurückzuschicken und tun es dann irgendwie doch nie. Stattdessen wühlen sie sich durch die Inhalte, lesen Mails, schauen Bilder und lernen den anderen dadurch irgendwie besser kennen. Jonathan ist fasziniert von Madeline und entdeckt auf ihrem Handy ein Geheimnis aus der Vergangenheit und muss feststellen, dass auch er irgendwie schon damit zu tun hat. Beide sind also auf eine gewisse Art und Weise verbunden.

Dann schlägt das Buch plötzlich um und man befindet sich mitten in einem Krimi, ohne davon gewusst zu haben. Madeline, die Floristin in Paris ist, war früher einmal Polizistin in England und der Fall, der sie damals zum Aufhören gezwungen hat, holt sie wieder ein und lässt ihre kriminalistische Ader zum Vorschein kommen. So begeben sich die beiden also auf eine geheime, polizeiliche Ermittlung und Versuchen das Rätsel hinter dem Fall zu lösen.

Der Schreibstil von Musso – odet sollte ich hier besser sagen “die Übersetzung?!” ist wirklich wunderbar zu lesen. Locker, leicht und vor allem sehr flüssig wird der Leser hier durch das Buch geführt. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich das Buch mal endlich durch hatte, trotzdem hat es sich auf jeden Fall gelohnt!


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