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Freitag, 4. September 2015

{Rezension} Paula Hawkins - Girl on the Train

Beschreibung:

Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Rachel - eine depressive, alkoholabhängige Frau, die mit der Trennung und der kaputten Ehe nicht zurechtkommt. Eine Frau, die versucht alles richtig zu machen und sich trotzdem immer weiter in neue Probleme verstrickt.

Megan - von Außen betrachtet führt Megan ein sorgenloses, perfektes Leben. Doch so, wie es jedem scheint, ist es nicht. 

Anna - Die "neue", die sich nichts mehr wünscht, als mit ihrem Mann und ihrer Tochter einfach nur glücklich und ungestört zu leben.

Drei Frauen, die ihr Leben leben, bis eine von ihnen plötzlich spurlos verschwindet.

Persönliche Meinung:

Der ganze Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Immer im Wechsel zwischen Rachel, Megan und Anna. Zusätzlich sind die Kapitel aufgebaut wie eine Tagebucherzählung.

Die Emotionen und Gedanken der Protagonisten werden meisterhaft übermittelt. Man leidet beim Lesen sogar mit.

Ansonsten muss ich leider sagen, dass mir dieser Roman überhaupt nicht gefallen hat.
Am Anfang gestaltete sich alles sehr vielversprechend und interessant. Dieser Eindruck war jedoch nur Einbildung. 
Es wurde langweilig, langatmig und zu allem Überfluss stellenweise sogar sehr vorhersehbar.

Über vier Wochen habe ich für diese 445 Seiten gebraucht. Jeder, der mich kennt, hätte meinen können, ich hätte den Spaß am Lesen verloren. Dabei kann ich nicht zu 100 % sagen, ob meine Leseflaute durch dieses Buch ausgelöst wurde.
Phasenweise habe ich sehr intensiv darüber nachgedacht, diesen Roman abzubrechen. Aber da ich die Hoffnung hatte, dass das Ende vielleicht alles noch rettet, habe ich mich bis zum Schluss durchgequält, um eine Enttäuschung zu kassieren. 

Für mich daher absolut nicht nachvollziehbar, wie dieser Roman als "Bestseller" bezeichnet werden kann!

Vielen Dank an den blanvalet-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!


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