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Sonntag, 25. Dezember 2016

{Rezension} Cody McFadyen - Die Stille vor dem Tod / Smoky Barrett Bd. 5

Klappentext:

An einem kalten Oktobertag werden Smoky Barrett und ihr Team nach Denver, Colorado, gerufen. Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen:

Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch das Unheil ist weit größer, denn die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer.

Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet.

"Komm und lerne", lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren.

Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.

Persönliche Meinung:

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Enttäuschung über den 5. Band ist einfach zu gewaltig. Ich fühle mich ein wenig meiner Zeit beraubt. Die Zeit, die ich damit verbracht habe, auf diesen Teil zu warten und zu hoffen, dass er doch endlich mal erscheint...
Wesentlich schlimmer ist jedoch, dass ich mir durch den hier vorgesetzten Inhalt von Cody McFadyen tatsächlich verarscht vorkomme.
Deshalb ist es in meinen Augen auch eine bodenlose Frechheit, für diese nicht einmal 480 Seiten über 20 Euro zu verlangen.

Jetzt möchte ich aber erklären, wieso Die Stille vor dem Tod für mich wohl mein Flop des Jahres werden wird:

Zu Beginn der Geschichte ist es recht spannend. Es findet ziemlich viel Bewegung statt und Smoky Barrett schwebt wieder mal in Lebensgefahr. Diese Spannung hält ca. 130 an.

Danach gibt es einen Cut und McFadyen beginnt erneut zu beschreiben, was Smoky Barrett ausmacht, wer sich in ihrem Team befindet und wie Barrett zu jedem einzelnen steht.

Da stellt sich mir die Frage: Ist DAS im fünften Band dieser Reihe wirklich noch nötig?? Reicht es nicht, dass man genau diesen Inhalt bereits im ersten, zweiten und dritten Band wiederholt?
Ich denke, jedem Leser ist bekannt, dass alle Protagonisten in dieser Geschichte eine gewaltige Entwicklung durchmachen... deshalb sehe ich diesen Part einfach nur als Seitenfüller an, auf den man bedenkenlos verzichten hätte können.

Nach den 130 Seiten dreht sich alles nur noch um Smoky Barretts Psyche, ihre Ängste und ihre Schwangerschaftshormone.
Das Bild, das man in Band eins bis vier von Smoky bekommt, wird hier Stück für Stück zerstört und stattdessen bekommt man Barrett als schwache, ängstliche Figur serviert.

Hat Cody McFadyen sich irgendwann mal ausreichend "ausgekotzt", geht es weiter mit der Geschichte. Trotzdem passiert nichts. Das Team sitzt Kapitel für Kapitel an einem Tisch, unterhält sich und versucht auf diese Weise eine Lösung zu finden.

Ich habe mir dieses Buch von Franziska Pigulla (Synchronstimme Scully - Akte X) vorlesen lassen und dachte immer wieder, dass ich nicht abbrechen kann, weil ich soo lange darauf warten musste. Allerdings hatte ich bei den letzten 30 Seiten dann doch die Schnauze voll.


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