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Montag, 20. April 2015

{Rezension} Sandrone Dazieri - In der Finsternis

Beschreibung:

Dante ist sechs Jahre alt, als er entführt und in einem Silo gefangengehalten und komplett von der Außenwelt abgeschottet wird. Vom Täter, den er als „Vater“ bezeichnen muss, wird er auf grauenvollste Art psychisch und physisch missbraucht, sodass Dante 11 Jahre nach seiner Flucht an einer sehr extremen Form von Klaustrophobie leidet.

Colomba Caselli ist Polizistin, die nach einem fehlgeschlagenen Einsatz beurlaubt wurde und nun mit dem Gedanken spielt, sich komplett aus dem Polizeidienst zurückzuziehen.

Bis ein kleiner Junge spurlos verschwindet. Der Täter steht schnell fest und wird verhaftet.

Trotzdem bittet Rovere – Colombas Vorgesetzter – Colomba darum, sich mit Dante in Verbindung zu setzen, um mit ihm gemeinsam ein paar Spuren zurückzuverfolgen.

Dante ist sich sicher, dass diese Spuren vom Vater stammen, der allerdings schon lange als tot galt.
Trotzdem schafft es Dante Colomba vom Gegenteil zu überzeugen.
Bis ein Anschlag auf Rovere verübt wird und sich das Duo auf einmal auf der Flucht befindet …

Persönliche Meinung:

Obwohl im Buch viele italienische Orte auftauchen, ist der Schreibstil sehr flüssig und dadurch auch leicht zu lesen. Man muss daher nicht befürchten, sich beim Lesen evtl. die Zunge zu verknoten. :)

Die Figuren sind zum größten Teil sehr sympathisch gelungen. Was damit zusammenhängt, dass vielleicht nicht alle so rüberkommen sollen. Ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass der Autor sich beim Gestalten seiner Protagonisten sehr viel Mühe gegeben hat.

Als ich gemerkt habe, worauf das Buch hinausläuft, hatte ich die Befürchtung, dass es genauso wird wie in Todeskind von Karen Rose. Aber ich muss sagen, dass, was Karen Rose nicht gelungen ist, ist hier voll und ganz aufgegangen!

Es taucht im Buch eine Leiche auf, auf die nur kurz eingegangen wird, danach spielt diese keine Rolle mehr und es dreht sich alles um die Ermittlungen. Diese gestalten sich so unglaublich spannend, weil ständig was passiert und man mit den Protagonisten richtig mitleidet und man selbst wissen will, wer denn nun der Vater ist.

Alle Ereignisse gehen nahtlos ineinander über. Von der ersten bis zur letzten Seite erscheint gar nichts vorhersehbar! Und das ist es, was für mich einen super Thriller ausmacht!

Selbst, als ich bei den letzten 100 Seiten angekommen bin, dachte ich, die Ermittlungen seien abgeschlossen und man würde nun die ganzen Hintergründe erfahren… Nein! Genau da überschlagen sich alle Ereignisse noch einmal und es wird mega, mega spannend!

Dieses Buch hat es definitiv auf die Liste meiner Lieblingsbücher geschafft und ich kann es allen nur empfehlen. Vor allem denen, die weniger Leichen und Blut sondern von Vorne bis Hinten enorme Spannung haben möchten.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal beim Piper-Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!!


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